"We must make the building of a free society once more an intellectual adventure, a deed of courage." – F.A. von Hayek


In der Bildzeitung für Linke ätzt Deniz Yücel über Joachim Gauck und gibt dabei (offensichtlich unvollständige) Zitate wieder. Das schribt also Yücel:

„[Guack] missbilligt es, „wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird““

Im Redemanuskript der Robert-Bosch-Stiftung (PDF) liest sich das anders:

Nur am Rande sei die Gefahr der Trivialisierung des Holocaustgedenkens erwähnt. Unübersehbar gibt es eine Tendenz der Entweltlichung des Holocausts. Das geschieht dann, wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird, die letztlich dem Verstehen und der Analyse entzogen ist.

Toll gemacht, Herr Yücel: wenn von der ganzen Kritik gegen Gauck nur bleibt, dass taz-Leser und DDR-Nostalgiker Herrn Gauck nicht mögen, welche Gründe gibt es dann noch gegen seine Wahl?

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